a personal depression

Lately it has become inevident that regardless of how the world economy turned around since 2008 the recession personally, as is for me, turned into a depression. There were big lessons to learn from the 2008 collapse of Lehman Brothers and all that they could have pulled down with them if it hadn’t been for as little as 700 Billion $ Bail Out and the bailing still goes on. No lesson was learned. We are giving up this magnificent Earth for nothing less but shine shiny Smartphones, Tablets, Cars, PlasmaTV and you name the next best tool to make us feel good as consumers. At the same time we destroy the young, beautiful and bright minds with Police brutality, batter them to the ground and tell them to shut up because they are too stupid to understand the economy. And economy it seems is the only truth we have got left. If ever there was hope to change the forces of Capitalism (don’t get me wrong, Communism as China proves until today makes as good a master and slave relationship as the former does) personally I have lost it. Maybe it is a question of age. Or is it? Isn’t there a saying and wasn’t there truth in it, ever, that hope is the last to die?

The other day I read comments on a blog, and a supposedly young person saying “We don’t want to hide away from it all on the outer Hebrides.” But when I read this, I thought, Yes, that is exactly what I would like to do.

So what can a description sound like for this personal depression I feel I’m in? Any drug prescription suggestions? Maybe turn to the streets, get active. Loose it all in activism? I am having a little problem here because being a working class doer by definition I am always running a little short in time. See its not like in the old days when you were supposed to study but did other things like demonstrating instead. Now you have to show up at work and may it be at 3am. Getting older and more and more in the need for recreation time doesn’t help either. I don’t mean to self-excuse, just saying that turning to activism isn’t all but easy.

Knowing that there have always been and at the moment continue to be social struggles accepted, neglected, ignored, anticipated or even consumed by capitalist interests it seems to me illusionary to believe with a heart full of fire that all the little demonstrations, actions, pamphlets and even riots can make a real change. Where are the protected areas? Protected from a way of thinking that is goal oriented and where the main goal will always be profit making? If there were places in our heart and places in our backyards and we coul make these grow…?

Yeah, sounds nice, but then this kind of rethoric always has. Moans my little depressed self.

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New York Do nut walks on the bright side

Maybe I should start to make the real evil stuff… very colorful indeed. Dough nuts and vegan muffins?

http://www.nytimes.com/slideshow/2011/02/23/dining/20110223-doughnuts.html?ref=reviews

 

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http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/verbraucher/selbst-ist-der-baecker/3882814.html

tz.. und von dem Unterschied zwischen BäckerInnen-Handwerk und Großindustrie ist nicht die Rede, oder zumindest nur in einem Beitrag. Man darf sich auch fragen, inwieweit es ökologisch sinnvoll ist für Brötchen eine Kühlkette aufrecht erhalten zu müssen, wenn es doch einfache dezentrale Produktion gleich beim Bäcker um die Ecke gibt, der sein Mehl aus dem Umland bezieht. Tja, leider kommen auch wir nicht ganz ohne Rohstoffe aus dem globalen Dorf und seinen entfernten Ecken aus, siehe Kürbiskerne aus China oder Walnüsse aus Indien. Trotzdem scheint mir der Energieaufwand geringer, auch hinsichtlich der Verpackung, die ja meist mit Vergasung (Form der Konservierung die nicht deklariert wird) läuft. Wir machen uns immer mehr abhängig von Supermärkten, statt die kleinen Läden auf der Hauptstraße (leider schon ausgestorben) zu stärken.

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Klaus Kordon

Gerade den letzten Band von Klaus Kordons Trilogie der Wendepunkte zu Ende gelesen. Spannende Art eine Ahnung und ein Fragezeichen für Historisches ins Köpfchen zu pflanzen, wenn die Lohnarbeit einen ermattet auf dem Sofa liegen lässt. Nur ärgerlich dass im dritten Band die endlich auch mal weibliche Protagonistin im Gegensatz zu ihren Brüdern Geschichte, die Geschehnisse eher passiv erlebt, bzw. erleidet, während ihre Brüder in den beiden vorherigen Bänden in ihrer politisierung charakterisiert werden, und die Handlung dürch ihre Aktionen vorangetrieben wird.

Trotzdem lesen, lesen, lesen!

http://www.lesebar.uni-koeln.de/srezensionlesen.php?id=14

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flashmob the finest

just came across this wonderful example of political activism

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Nationalismus und lokale Produktion

Es ist halb drei Uhr Nachts und ich fahre auf der sonst so befahrenen Straße ganz alleine mit dem Fahrrad. Die Bushaltestelle liegt verlassen da. Unbeeindruckt vom Abwesen der Menschen leuchtet die Reklame. Entspannung suggerierende langgemachte Beine in den aktuellen Sommerfarben gekleidet, tragen das neueste Gadget von Apple, das must have des Augenblicks. Zeitnah mit dem medienwirksam vorbereiteten Verkaufsstart gerät die outgesourcte Herstellerfirma in China Foxconn in die Schlagzeilen wegen der schlechten Arbeitsbedingung die immer mehr ArbeiterInnen förmlich in den Tod treiben. Die Spitze der ausbeuterischen Praxis stellten dann Selbstverpflichtungen dar, die der Belegschaft zur Unterschrift von der Konzernleitung vorgelegt wurden, in denen erstere sich verpflichteten sich selbst keinen Schaden zuzufügen, lies sich nicht image-, (für Apple und andere Auftraggeber) und geschäftsschädigend zuverhalten, also sich nicht das Leben zu nehmen.

Während ich weiter in die Pedalen trete, um zu meiner eigenen Arbeit zu kommen denke ich darüber nach wie sich solche Produktionsbedingungen für die Zukunft vermeiden lassen. Auf die Konzerne kann über die moralische Empörung die erstaunlicherweise gerade bei den ÄsthetInnen, also den eingeschworenen Apple AnhängerInnen kein Einfluss ausgeübt werden, denn die Meldungen von den miserablen Arbeitsbedingungen, die der Herstellung des Ipads zugrunde liegen haben den run auf das Neue Spielzeug in keinster Weise mildern können. Insofern sind die ÄsthetInnen, wie Prof. Hirdina einst so schön differenzierte, vielmehr AnästhetInnen, die nichts anderes mehr wahrzunehmen in der Lage sind als die schöne Form. Jene, die in der Lage wären das Ipad oder ähnliche mehr oder weniger sinnvolle Dinge zu produzieren müssten sich zu einem Boykott eben jener Waren verabreden, die fernab, momentan zumeist in China unter menschenunwürdigen Bedingungen hergestellt wurden und werden. In einem ähnlichen Skandal, der als solcher kaum wahrgenommen wird bei all der Euphorie die der immer unkritischer mitgemachte “Partynationalismus” mit sich bringt, geriet Adidas in die Kritik für die seine Produktionsbedingung, wen überrascht es: ebenfalls in China. In der Sonntaz vom 5.6. wird der “oberste Manager für soziale und ökologische Fragen bei Adidas dahingehend zitiert, dass der Mindestbedarf der Beschäftigten mit dem Lohn abgedeckt sei und mehr gebe die notwendige Rücksicht welche die Konzernleitung auf das Profitbedürfnis der AktieninhaberInnen nehmen müsse nicht her. Das ist keine Neuigkeit. Erschreckend ist nur mit welcher Offentheit die Mehrwertproduktion durch Aktienbesitz und Spekulation über die Möglichkeit  menschenwürdiger Produktionsbedingungen gestellt wird. Auch das ist nicht neu für die kapitalistische Produktionsweise. Allerdings hatte sich der westlich-europäische Kapitalismus soziale Formen und Inhalte inkorporiert, die nun gleichsam mit der Produktion in Freihandelszonen outgesourct wurden. Dagegen hilft nur ein gewisser Druck, der die Produktion zurück ins eigene Land holt, in dem die Freihandelszone noch nicht den Arbeitsschutz ausgehebelt hat. Doch heißt das in dieser Angelegenheit in Zukunft anfangen zu müssen nationalistisch zu denken?

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Zeit um über die Menschwürde zu reden

Die in jeder Hinsicht berechtigte und längst fällige Aufregung, politisch und oder emotional über die militärische Aktion Israels am Montag morgen auf hoher See, das eine noch immer unbestätigte Anzahl von Toten und viele Verletzte zur Folge hatte wird vermischt und unterlegt mit angestrengten Versuchen der sich gegenüberstehenden Gruppen das Handeln zu rechtfertigen bzw. zu verurteilen. Es gibt schlussendlich nur einen Maßtab in dieser Angelegenheit, und damit ist auch und vor allem die Blockade des Gazastreifens gemeint, zu urteilen und das ist die Menschenwürde und diese ist unantastbar. Bevor eine ihren Mund aufmacht, um über das Selbstverteidigungsrecht des Staates Israel zu tönen sollte sie die Menschenrechtscharta lesen und sich besinnen. Ansonsten wird weiterhin Krieg und Terror an der Tagesordnung sein. Allerdings hat sich das gros der israelischen Gesellschaft scheinbar gut und bürgerlich hinter bzw. vor dem “Sicherheits”Zaun eingerichtet und ist nurmehr fähig dieser Logik des Aus-und Einschlusses zu folgen, bei der mit aller Waffengewalt die Überwindung des Zauns, der Mauer oder der Blockade verhindert werden muss. Dass es sich auch auf der anderen Seite um Menschen handelt wird dadurch ausser Acht gelassen, dass diese zu TerroristInnen kriminalisiert werden und zwar pauschal. Vielleicht ist es auch Zeit um über das Verhältnis von Rassismus zu Terrorismus in der Polemik nachzudenken.

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